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Hier stinkt's!

Gegen Mobbing, für Gewaltfreiheit und Verständnis

Hier stinkt's!


Christine Elsa WagnerTine
Daniel ZimpelMarko
Kurt RasterAutor und Regisseur

Allgemein

Nicht nur der immense volkswirtschaftliche Schaden, sondern auch das erschütternde menschliche Leid, das Mobbing verursacht, rückt immer mehr ins Bewusstsein der Allgemeinheit. Mobbing an Schulen ist ein besonders trauriger Umstand, zerstört es doch so manche hoffnungsvolle Lebenskarriere und schlägt Wunden, die nie mehr vollständig verheilen.

„Hier stinkt's!“ klärt über Mobbing auf, denn nicht jeder Konflikt ist gleich Mobbing. Systematisch werden die Ursachen der oft kaum zu durchschauenden Gewaltzusammenhänge untersucht und Lösungswege aufgezeigt. „Hier stinkt's!“ ist das Produkt umfangreicher Recherchen und vieler Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Pädagogen.


Inhalt

Marko und Tine sind Schüler zwischen 12 und 16 Jahren. Das genaue Alter und die Schulart werden bewusst offen gelassen. Marko, das Mobbingopfer, schildert seinen Mobbingalltag. Tine, die Rädelsführerin der Mobbinggruppe, beschreibt das Geschehen aus ihrer Sicht. Um seiner Opferrolle zu entkommen, sucht Marko nach den Gründen und startet verschiedene Versuche, sich dem Mobbing zu entziehen. Schließlich wird klar, dass auch Tine Opfer einer Zwangssituation ist. In einem dramatischen Showdown während einer Klassenfahrt kommen Tine und Marko sich näher. Das Stück endet versöhnlich, doch werden die psychischen Zerstörungen, die jahrelanges Mobbing hinterlässt, deutlich herausgestellt.


Presse/Referenzen

  • "Besser kann man das Phänomen "Mobbing" nicht beschreiben." (Günter Kohl, Lehrer am Beruflichen Schulzentrum Schwandorf, Regionalbeauftragter für Demokratie und Toleranz und Multiplikator für Werteerziehung)
  • "Die beiden Schauspieler gaben so viel Energie und Seele in ihre Rollen, dass die rund 100 Schüler fast eine Stunde lang mit offenen Mündern folgten." (Chamer Zeitung)
  • "Ein Stück mitten aus dem Leben." (Johanna Gruber, Diplom-Sozialpädagogin an der Hauptschule Roding)
  • "Eine Bühne, gut einen halben Meter hoch, eigentlich nur ein Podium. Darauf zwei Stühle, mehr nicht. Daniel Zimpel und Stefanie Boettger brauchen nicht mehr. Sie verstehen es neben dem Text durch Gesten und Pantomime hervorragend, die Zuschauer mit hineinzumehmen in ihr Stück." (Bayerwald Echo)
  • "'Hier stinkt’s!' von Kurt Raster bringt das Funktionsprinzip des Mobbings auf den Punkt. Und die Szenen, die die 105 Fünftklässler sehen, berühren stark. Die Kinder reagieren mit Betroffenheit oder Übersprungs-Lachen: Die Darstellung eines Schülerschicksals, das fast bis zum Selbstmord und zum Amoklauf führt, lässt niemanden kalt – auch weil das Stück sowohl Mobbing-Opfer Marko als auch Mobbing-Täterin Tine sehr realistisch darstellt." (Mittelbayerische Zeitung)
Mittelbayerische
Zeitung
26.10.2010
Sulzbacher
Zeitung
06.04.2011
Mittelbayerische
Zeitung
11.04.2011
Hilflos im Mobbin-Teufelskreis Mobbing nimmt Lebensfreude Mobbing - wenn aus Spaß Ernst wird

Szenenbilder

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Video Bayerischer Rundfunk 20.06.2012

Der Bayerische Rundfunk verwandte unser Theaterstück als Grundlage für einen eigenen Bericht über Mobbing. Die Darsteller des ueTheaters Stefanie Baumann und Daniel Zimpel spielten zugleich die Hauptrollen. Im Folgenden Ausschnitte aus der Sendung, die im BR und in BR-alpha ausgestrahlt wurde. Der komplette Film kann über das Schulfernsehen des Bayerischen Rundfunks bezogen werden.




Auführungsorte (Auswahl)

• Mittelschule Burgkirchen an der Alz • Staatliche Berufsschule Dingolfing • Dominikus-Zimmermann-Realschule Günzburg • Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen • Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt • Staatliche Realschule Trostberg • Sonderpädagogisches Förderzentrum Deggendorf • Gymnasium Herzogenaurach • Berufliche Schule VII Nürnberg • Realschule Helmbrechts • Staatliches Berufliches Schulzentrum Bamberg • Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg am Lech • Staatliche Realschule Taufkirchen (Vils) • Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau • Staatl. Realschule Weißenburg • Dominikus-Zimmermann-Realschule Günzburg • Paul-Friedl-Mittelschule Riedlhütte • Private Montessori-Schule Bayreuth • Maria-Ward-Realschule Nymphenburg München • Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Straubing • Berufsfachschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege Regensburg • Mittelschule Wendelstein • Gymnasium Dingolfing • Sophie-Scholl-Realschule Weiden • Berufsfachschule für Altenpflege Neustadt an der Waldnaab • Jugenszentrum Weiden • Berufsoberschule Wirtschaft Regensburg • Stadtteilzentrum "Neue Mitte" Weiden • Staatliche Realschule Tittling • Mittelschule Bruck • Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule Lohr a. Main • Staatliche Realschule Lauingen • Kreuzbergschule Schwandorf Schwandorf • Adolf-Kolping-Berufsschule München • Jugendzentrum Amberg • Städische BOS Sozialwesen München • Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf • Haus des Guten Hirten Schwandorf • Staatliche Berufsschule III Straubing • Staatliche Realschule Arnstorf • Liselotte-Nold-Schule Nördlingen • Mittelschule Mengkofen • Montessorischule Starnberg • Prälat-Michael-Thaller-Schule Abensberg • Anton-Sturm-Mittelschule Füssen • Mittelschule Saal a.d.Donau • Augustinus-Gymnasium Weiden Weiden • Mittelschule Ulrich Schmidl Straubing • Jugendgefängnist Neuburg-Herrenwörth


Umsetzung

  • Das Stück kommt mit einfachsten Mitteln aus. Als Requisiten werden lediglich zwei gewöhnliche Stühle benötigt. Besondere Technik, Licht, Ton oder Beamer, ist nicht erforderlich bzw. wird mitgebracht. Ausnahme: Reisen die Darsteller per Bahn an, muss vor Ort eine Lichtanlage vorhanden sein.
  • Mindestgröße der Bühne: 3 m Breite, 2 m Tiefe und 0,40 m Höhe. Natürlich eignet sich auch eine nichterhöhte Spielfläche bei ansteigender Publikumsbestuhlung.
  • Um den Schulen die Organisation zu erleichtern, ist der Ablauf zeitlich auf zwei Schulstunden begrenzt. Die Aufführung selbst dauert knapp 60 Minuten. Eine Diskussion schließt sich an, in der die Schülerinnen und Schüler ausgiebig Gelegenheit haben, mit den Akteuren das Gesehene zu reflektieren.
  • Bis zu drei Vorstellungen können hintereinander gespielt werden, dann muss eine Mindestpause von einer Stunde eingerechnet werden.
  • Die Besetzung besteht aus einer Schauspielerin und einem Schauspieler. Sofern es dem Autor/Regisseur möglich ist, kommt auch dieser zu den Aufführungen mit.
  • Die Zuschauerzahl ist auf 100 Schüler/innen pro Vorstellung begrenzt.
  • Eine Parkmöglichkeit für einen Pkw sollte in der Nähe sein.

Zielgruppe

  • Das Stück ist für Jugendliche ab der fünften Jahrgangsstufe sinnvoll, also etwa ab 12 Jahre.
  • Es eignet sich prinzipiell für alle Schularten, von Förder- und Hauptschulen über berufliche Schulen bis hin zu Gymnasien und berufliche Oberschulen.

Kosten

Bis 200 Kilometer Entfernung bzw. bis 2 Stunden Anfahrt

  • Die erste Vorstellung wird mit 375 Euro berechnet, jede weitere am gleichen Tag mit 325 Euro.
  • Die Fahrtkosten setzen sich zusammen aus 40 Euro Grundpauschale plus 0,15 €/km ab Regensburg und zurück.

Über 200 bis 500 Kilometer Entfernung bzw. über 2 bis 5 Stunden Anfahrt

  • Ab dieser Entfernung reisen die beiden Darsteller in der Regel per Pkw am Vortag an. Für Unterkunft und Frühstück muss gesorgt werden. Auch eine private Unterbringung ist möglich. Ein Zimmer mit Doppelbett reicht, aber bitte mit eigenem Bad.
  • Die Preise erhöhen sich um 100 Euro auf 475 bzw. 425 Euro.
  • Die Fahrtkosten-Grundpauschale erhöht sich auf 80 Euro.

Über 500 Kilometer Entfernung bzw. über 5 Stunden Anfahrt

  • Die Darsteller reisen nicht mehr mit einem Pkw am Vortag an, sondern mit der Bahn.
  • Die Bahnkosten für An- und Abreise sind zu übernehmen. Außerdem muss für einen Transport von der Unterkunft zum Auftrittsort gesorgt werden.
  • Eine einfache Lichtanlage muss am Auftrittsort vorhanden sein.
  • Ansonsten gelten die gleichen Bedingungen wie vorher, erste Vorstellung 475 Euro, alle weiteren am gleichen Tag 425 €. Für Unterkunft und Frühstück ist zu sorgen.

Kleingedrucktes

Alle Preise gelten nur bis zu einer Zuschauerzahl von 100 Schüler/innen. Falls nicht anders besprochen müssen wir pro überzähligem/r Schüler/in einen Zuschlag von 3 Euro verlangen.

Wird nur eine Aufführung gebucht, müssen wir leider ab einer Anfahrt von 150 Kilometern einen Aufschlag von 50 Euro berechnen.

Kleiner Tip: Um Kosten zu sparen kann sich eine Schule mit einer anderen zusammentun. Sofern die Auftrittsorte nicht zu weit auseinander liegen, bleibt es bei der Ermäßigung für eine zweite und dritte Aufführung.

Übrigens: Die Ermäßigung gilt auch, wenn als weiteres Stück "Elly und Ingo" gebucht wird.

Die Kosten im Überblick

1. Aufführung375 / 475 €
2. Aufführung325 / 425 €
3. Aufführung325 / 425 €
Zuschlag pro überzählige/r Schüler/in3 €
Zuschlag 1 Aufführung / über 150 km Anfahrt50 €
Fahrtkosten40 / 80 € + 0,15 €/km

Buchung

Sie können per E-Mail:
kurt.raster@uetheater.de

oder telefonisch buchen:
0941 - 700 299

Eine telefonische Buchung wird aufgrund der leichteren Terminabsprache empfohlen.


Freie Termine

Grün hinterlegte Tage sind frei, rote bereits belegt. Bitte beachten Sie:

  • Der Kalender informiert nur über freie bzw. belegte Termine während der regulären Schulzeit: Mo bis Fr von 8:00 bis 13:00 Uhr.
  • Termine außerhalb dieses Zeitraums, also Aufführungen an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen, in den Schulferien, nachmittags oder abends sind natürlich auch möglich, müssen aber vorher bitte extra abgeklärt werden.

Wenn es bei Ihnen nur an einem "roten" Tag möglich sein sollte, bitte trotzdem nachfragen. Vielleicht lassen sich die Termine zeitlich vereinbaren. Oder Sie buchen ein anderes unserer Stücke.

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Bitte auf ">" bzw. "<" klicken, um sich die verschiedenen Monate anzusehen.



Info zum Download

Theater gegen Mobbing - Hier stinkt's!.pdf


Unterrichtsmaterialien

Für unser Stück „Hier stinkt's!“ stellen wir umfangreiches Hintergrundmaterial sowie einen ausgearbeiteten Stundenplan zur optionalen Vor- und Nachbereitung zur Verfügung.

Vor/Nachbereitung - Hier stinkt's!.pdf


Die Erstellung des Stücks „Hier stinkt's!" wurde 2010 im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ gefördert.


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